Die Ausübung des Vorsteuerabzugs setzt voraus, dass Sie eine Rechnung über die empfangene Lieferung oder Leistung besitzen. Der leistende Unternehmer ist zur Ausstellung einer Rechnung verpflichtet. § 15 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 i. V. m. §§ 14, 14a UStG, § 14 Abs. 2 UStG
       
    Die Rechnung muss folgende Angaben enthalten: § 14 Abs. 4 Nr. ... UStG
       
    - den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des
      Leistungsempfängers
    Nr. 1
    - die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder die Steuernummer des leistenden Unternehmers Nr. 2
    - das Ausstellungsdatum Nr. 3
    - eine fortlaufende Rechnungsnummer Nr. 4
    - die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen
      Leistung
    Nr. 5
    - den Zeitpunkt der Lieferung oder der sonstigen Leistung Nr. 6
    - das Entgelt sowie im Voraus vereinbarte Minderungen des Entgelts (Skonti, Boni, Rabatte), sofern
      sie nicht im Entgelt bereits berücksichtigt sind
    Nr. 7
    - den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag Nr. 8
    - in bestimmten Fällen (insb. Bauträgervertrag) einen Hinweis auf die zweijährige
      Aufbewahrungsfrist des nichtunternehmerischen Leistungsempfängers
    Nr. 9
    Diese Angaben müssen Sie auch auf den von Ihnen ausgestellten Rechnungen machen.  
       
    Ein Doppel der von Ihnen ausgestellten Rechnungen sowie die Originale der erhaltenen Rechnungen müssen Sie grundsätzlich zehn Jahre aufbewahren. § 14b UStG
       
    Bei so genannten "Kleinbetragsrechnungen" bis zu einem Gesamtbetrag von 150 € genügen die folgenden Angaben: § 33 Nr. ... UStDV
    - Name und Anschrift des leistenden Unternehmers Nr. 1
    - Ausstellungsdatum Nr. 2
    - Menge und Bezeichnung der gelieferten Produkte und Umfang der Dienstleistung Nr. 3
    - der Bruttobetrag und der Steuersatz der darin enthaltenen Umsatzsteuer Nr. 4
       
       
    Stand: 08.02.2018